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Snoopy

47, Weiblich

Beiträge: 95

Livius (um 59 v.-17 n.Chr.)

von Snoopy am 11.10.2012 23:21

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Ihm verdanken die Römer ihre ruhmreiche Geschichte:

Mehr als 40 Jahre lang arbeitete Titus Livius an einem monumentalen
Werk
über die römische Vergangenheit - von der Gründung der Stadt
bis 9 v.Chr. Roms Größe führt der Historienschreiber
auf die Tugenden
seiner Bewohner zurück: Seine Helden stürzen sich in Erdspalten,

wenn Rom ein solches Opfer fordert, oder richten ihre eigenen Söhne,
wenn die Befehle missachten. Historische Genauigkeit hat für ihn nicht
oberste Priorität:
Schlachten, Intrigen oder Bluttaten schildert er so
lebhaft wie möglich,
und wo es die Wirkung verlangt, erfindet er
mitreißende Reden für seine Figuren.
35 der einst 142 Bände
überdauern die Jahrhunderte -
und gehören heute zu den Hauptquellen
für die Geschichte Roms.

Quem fors dierum cumque dabit, lucro adpone!
Jeden Tag, den das Schicksal Dir schenkt, verbuche als Gewinn!

Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.09.2014 18:00.

Snoopy

47, Weiblich

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Agrippa (63-12 v.Chr.)

von Snoopy am 11.10.2012 23:19

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Auf niemanden kann sich Oktavian, der spätere Augustus, so verlassen wie auf ihn:

Schon als die Kämpfe um Caesars Nachfolge ausbrechen, steht Marcus
Vipsanius Agrippa
auf Oktavians Seite. Er wird sein wichtigster Feldherr,
erringt für ihn entscheidende Siege:
42 v.Chr. gemeinsam mit Mark
Anton über die Caesarmörder, 36 v.Chr. über 
Sextus Pompeius Magnus,
31 v.Chr. über Mark Anton.
Trotz dieser Erfolge erliegt Agrippa nicht der
Versuchung, selbst nach der Macht zu greifen,
sondern hilft Augustus,
inneren Frieden zu stiften.


Der gibt ihm 21 v.Chr. seine einzige Tochter zur Frau; ihre ersten beiden
Söhne
adoptiert der Kaiser als Erben. So wäre Agrippa fast zum leiblichen
Begründer der neuen Dynastie geworden -
hätte seine Söhne nicht ein
vorzeitiger Tod getroffen.           

Quem fors dierum cumque dabit, lucro adpone!
Jeden Tag, den das Schicksal Dir schenkt, verbuche als Gewinn!

Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.09.2014 18:01.

Snoopy

47, Weiblich

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Sallust (86-34 v.Chr.)

von Snoopy am 11.10.2012 23:18

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Erfolgreich organisiert er den Nachschub für den Feldherrn Caesar,
wird zu Belohnung
Statthalter der Provinz Africa Nova und hofft auf
das Konsulat.
Doch mit der Ermordung Caesars endet auch die Karriere
des Gaius Salustius Crispus.
Von nun an richtet er den Ehrgeiz auf die
Historiografie,
um mit ihr die Dekadenz im Staat zu rügen:
Berühmt wird seine Schilderung der Verschwörung des Senators
Catilina -
zugleich eine versteckte Anklage gegen seine eigenen
Zeitgenossen:
Die Senatoren seien bestechlich, egoistisch und unfähig,
Rom zu regieren.

Für die elegant formulierte Schrift wird er von vielen zeitgenössischen
Lesern bewundert,
und auch heute noch ist Sallust einer der wichtigsten
Chronisten der finalen Krise der Republik.   

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Snoopy

47, Weiblich

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Spartakus (?-71 v.Chr.)

von Snoopy am 11.10.2012 23:17

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Hunderttausende Sklaven leben im 1.Jahrhundert v.Chr. in der
Republik,
allein 250.000 in Rom. Sie bestellen die Felder der
Großgrundbesitzer, hüten Vieh, arbeiten als Verwalter

oder Privatlehrer. Wer in Ungnade fällt, kommt in den
Steinbruch, ins Bergwerk - oder in die Arena,
um dort als
Gladiator zu kämpfen.
Einer von ihnen ist der Thraker Spartakus.
73 v.Chr. flieht er mit etwa 70 weiteren Sklaven
aus einer 
Gladiatorenschule in Capua und ruft in Süditalien zum Kampf
gegen Rom auf.
Zehntausende Unzufriedene schließen sich ihm
an. Gut zwei Jahre braucht der Senat,
um den Aufstand
niederzuwerfen. Spartakus selbst stirbt schließlich im Kampf,

6000 Gefolgsleute werden gekreuzigt. Die Abschreckung gelingt:

Einen solchen Sklavenaufstand gibt es in Italien nie wieder.   

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.09.2014 17:49.

Snoopy

47, Weiblich

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Pompeius (106-48v.Chr.)

von Snoopy am 11.10.2012 23:16

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Als erfahrener Feldherr braucht Gnaeus Pompeius Magnus nur wenige
Monate,
um 846 Schiffe und fast alle Stützpunkte jener Piraten zu
vernichten, 
die seit Jahrzenten das Mittelmeer terrorisieren. Daneben
kämpft er für Rom in Etrurien,
Spanien und Kleinasien - und geht
deshalb bei deiner Rückkehr 62 v.Chr. davon aus,
dass ihm der Senat
dafür danken werde. Der aber bewilligt nicht einmal die Versorgung

seiner Truppen mit Siedlungsland. Deshalb verbündet sich Pompeius
mit Roms reichstem Mann,
Marcus Licinius Crassus, und dem politisch
ambitionierten Gaius Iulius Caesar
und ergreift die Macht im Staat.
Crassus stirbt. Das Bündnis zerbricht.
Es kommt zum Bürgerkrieg.
Pompeius unterliegt Caesar,
flieht nach Ägypten und wird dort ermordet.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.09.2014 18:03.

Snoopy

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Lukull (117v.-um 56v.Chr.)

von Snoopy am 11.10.2012 23:14

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Beute aus Feldzügen hat den Senator Lucius Licinius Lucullus zum
zweitreichsten Mann
Roms gemacht, doch den militärischen Ruhm
erntete sein Rivale Gnaeus Pompeius Magnus.
Weil ihn seine
politische Laufbahn nicht befriedigt, strebt Lukull deshalb wohl anderes
an:
Auffallend durch Extravaganz. Seine Gäste ruhen auf purpurnen
Polstern,
trinken aus edelsteinbesetzten Bechern; Chöre und Rezitatoren
unterhalten sie.
Er führt als Erster Kirschbäume nach Italien ein,
mästet Wacholderdrosseln.
In einem seiner Landhäuser gedeihen
Fische in Teichen, die durch Frischwasserkanäle
mit dem Meer
verbunden sind. So wird Lukull zum Vorbild jener Römer,
die sich
vor allem für Villen und Delikatessen interessieren -
und zum
Namensgeber aller Gourmets und Prasser.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.09.2014 18:14.

Snoopy

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Scipio D.J. (185-129 v.Chr.)

von Snoopy am 11.10.2012 23:13

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146 v.Chr. erobert Publius Cornelius Scipio Aemilianus Africanus
die Stadt Karthago und zerstört sie. Der Senat hat den Konsul auf
Drängen des Volkes
nach Afrika geschickt, denn viele Römer halten
den Rivalen Karthago auch nach zwei
verlorenen Kriegen noch für
eine Gefahr. Der Feldherr verdankt das Kommando seinem Namen:

Sein Adoptivgroßvater hat mehr als 50 Jzuvor Hannibal besiegt, und
manche glauben,
nur ein Scipio könne Karthago einnehmen. Vor allem
hat er sich schon als junger Offizier
in Schlachten bewährt. Mit
Befestigungsanlagen schneidet er Karthago von jeder Versorgung ab.

Als den Puniern die Vorräte ausgehen, erobert er Haus für Haus. Danach
lässt er die Stadt niederbrennen,
die Überlebenden in die Sklaverei
verkaufen. Karthago existiert nicht mehr.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.09.2014 18:20.

Snoopy

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Cato D. Ä. (234-149 v.Chr.)

von Snoopy am 11.10.2012 23:11

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Er gibt sich als der tugendhafteste aller Bürger: Marcus Porcius Cato hat als Feldherr
Tapferkeit bewiesen, als Privatmann verkörpert er Mäßigung, nimmt nur einfache Speisen zu sich,
trinkt den gleichen Wein wie seine Sklaven, arbeitet auf dem Feld.
Der Mann aus wohlhabender Familie gelangt in höchste Ämter.
Als Zensor wendet er sich gegen Ausschweifungen und Luxus, fordert,
die Jugend solle sich im soldatischen Kampf üben, statt den Philosophen zu lauschen.
Doch hinter dem Bild des traditionellen Römers verbirgt sich ein auch durch die griechische
Kultur geprägter Intellektueller. Dennoch wird er späteren Generationen,
als die Republik in blutigen Kämpfen ehrgeiziger Politiker versinkt,
zum Ideal des sittenstrengen, prinzipientreuen Senators.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.09.2014 12:02.

Snoopy

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Plautus (um 250-184 v.Chr.)

von Snoopy am 11.10.2012 23:10

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Keiner bringt die Römer so zum Lachen. Die Komödien des Titus
Maccius Plautus basieren
auf griechischen Vorlagen, deren
Handlungsabläufe er jedoch stark verändert und zuspitzt.
Die
Singspiele, die zu den Götterfesten aufgeführt werden, sind äußerst
erfolgreich,
denn auf der Bühne geschehen Dinge, die das strenge
Rom sonst nicht duldet:
Sklaven treiben Ränkespiele mit ihren Herren,
Ehefrauen betrügen ihre Gatten,
junge Männer wünschen den Tod des
Vaters. Doch selbst die sittenlosen Komödien
halten sich an
Grundregeln: Die Charaktere dürfen sich nicht zu realen Personen äußern

oder deren Namen tragen. Mit seinen Werken gelangt Plautus zu
Wohlstand -
und noch 1800 Jahre später werden sie einem anderen als
Inspiration dienen:
William Shakespeare. 

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.09.2014 18:15.

Snoopy

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Brutus (Daten unbekannt)

von Snoopy am 11.10.2012 23:08

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Der Gründer der Republik hat womöglich nie existiert:

Lucius Iunius Brutus,

so heißt es später, lebt zu einer Zeit, als noch ein tyrannischer König am
Tiber herrscht -
Lucius Tarquinius Superbus, sein Onkel.

Brutus prangert auf dem Forum dessen Untaten an,
bis die Römer den Herrscher unter seiner Führung vertreiben.

Tatsächlich wird das Königtum um 500 v.Chr. von der Republik abgelöst-
doch die genauen Ursachen dafür sind unbekannt.

Auf jeden Fall lenken fortan gewählte Beamte gemeinsam mit einem
Ältestenrat,
dem Senat, die Geschicke der Stadt.

Als Historiker Roms Geschichte Jahrhunderte später aufzeichnen,
erklären einige von ihnen Brutus - obwohl kein Dokument über ihn aus
seiner Zeit existiert -
zum Anführer in jenem epochalen Wechsel.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.09.2014 18:18.
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